Kein Stein bleibt auf dem anderen

Die Zukunft der Arbeit

wie „neues“ Arbeiten „alte“ Firmen und Gewohnheiten herausfordert

Der Wandel im Arbeitsmarkt wird von drei großen Entwicklungen angetrieben: Die Technologie ändert die Art wie wir arbeiten. Die Demografie stellt Unternehmen vor riesige Herausforderungen. Und die Menschen, besonders die gut ausgebildeten, werden – zum Glück – immer anspruchsvoller. Nur die besten Firmen werden bestehen. Wollen Sie dazu gehören?

Pionierunternehmen rund um den Globus erproben neue Formen des Arbeitens. Der Wandel ist in vollem Gange. Neue Firmen arbeiten remote – völlig oder teilweise ohne Büros. Freelancer im Schwarm statt Festangestellte. Selbstorganisation statt Hierarchien. Maximale Transparenz statt Herrschaftswissen. Nicht alles, was gut klingt, funktioniert auch. Aber wegsehen hält Trends nicht auf.

Hier zeige ich interessante Trends und beziehe Sie auf die konkrete Situation in mittelständischen Unternehmen. Was bedeuten manchmal gehypte Trends in der realen Arbeitswelt? Welche Herausforderungen entstehen? Aber vor allem möchte ich Chancen aufspüren für Menschen, die ihre Unternehmen zu tollen Arbeitgebern machen wollen.

Hier finden Sie bald:

  • Demografie klingt trocken – aber die Verrentungswelle wird kommen.

  • New Work – was steckt hinter dem Buzzword?

  • Industrie 4.0 – was passiert, wenn die Maschinen chatten?

  • Die ganze Firma ohne Büro – Erfahrungen eines erfolgreichen Beispiels.

  • Fachkräftemangel – längst nicht nur ein deutsches Phänomen. Eindrücke aus anderen Teilen der Welt.

  • Stopp! Nicht bauen. Warum Sie neue Firmengebäude grundlegend anders denken sollten.

Coworking – und sie arbeiten wo sie wollen

Viele sehen in Co-Working-Spaces nur einen gehypten Trend für Start-Ups, die sich kein eigenes Büro leisten können. Doch dahinter steckt viel mehr. Arbeiten wird mobil und geht überall. Co-Working-Spaces schießen wie Pilze aus dem Boden: im Einkaufszentrum in Bangkok, am Hauptbahnhof in Berlin, in der Ferienanlage an der Playa de Palma. Das hat Folgen. Es wird immer selbstverständlicher, von überall aus zu arbeiten. Das geht auch für Mitarbeiter, die aus privaten Gründen in eine andere Region wollen. Oder für Menschen, die weder Lust auf langes Pendeln noch auf Home-Office haben: wohnortnahe Coworking-Spaces bieten ganz neue Möglichkeiten.

Vor allem stärkt es die Flexibilität. Wenn es egal ist, wo wir arbeiten, können wir das doch an „cooler“ Orten tun oder eben dort, wo wir gerade sein wollen oder müssen. An die Flexibilität gewöhnt man sich schnell. Das erwarten Mitarbeiter auch in der eigenen Firma. Sind Sie darauf vorbereitet?

Stefan Dietz präsentiert den Trend Coworking. Als Redner zum Thema erklärt er die Chancen flexiblen Arbeitens.
Stefan Dietz zur Zukunft der Büros. Arbeiten wird in Zukunft immer unabhängiger vom Ort.

Wer braucht denn noch ein Büro?

Noch sind sie die Ausnahme – aber immer mehr Firmen stellen es ihren Mitarbeitern komplett frei, von wo aus sie arbeiten. Manche haben erst gar keine Büros mehr. Geht nicht? Doch. Wir haben uns einige Beispiele näher angesehen. Sie können sicher sein, dass Sie danach manche Überzeugung in Frage stellen. Führung und gute Zusammenarbeit funktionieren auch remote.

Wer gerüstet sein will für die Zukunft, kennt die entsprechenden Tools und fängt schon mal an zu üben. In vielen Firmen hat die Zukunft längst begonnen. Und bei Ihnen?

Wie – Sie müssen aufs Amt?

Wer in Deutschland mit Verwaltungsprozessen zu tun hat, muss oft persönlich erscheinen, warten – manchmal sogar noch mit „Wartemarke“ und braucht reichlich Unterlagen auf Papier. Waren Sie mal in Estland? Sie würden staunen. Digitales Wählen seit Jahren, Firmen gründen, Konten eröffnen, Autos kaufen und ummelden – Sie können alle Verwaltungsvorgänge digital erledigen. Das ist hochgradig effizient. Und für alle normal.

Viele Verwaltungsprozesse sind eigentlich längst vom Aussterben bedroht. Die zugehörigen Jobs gleich mit. Das ist nicht nur relevant für Verwaltungen, sondern für Verwaltungsprozesse in Firmen genauso. Prüfen Sie mal: Welche „Arbeit“ wird heute noch erledigt, die über kurz oder lang verschwinden wird?

Stefan Dietz kann es nicht fassen: wie man in Verwaltungen erlebt, wie weit wir in Deutschland noch von kundenfreundlicher Digitalisierung entfernt sind.